Gavotte I + II

Diese Seite drucken  |  Zurück zum Verzeichnis
(aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068)
für Zupforchester Peer 12150

Johann Sebastian Bach - ein Name, der für größte kompositorische Genialität und einzigartige Musik steht. Im Verzeichnis der Werke Johann Sebastian Bachs (BWV) finden sich Kantaten, Messen, Ouvertüren, Konzerte, Partiten und Suiten für die unterschiedlichsten Besetzungen. Aber Bach für Mandolinenorchester? Das klangliche Ergebnis ist jedenfalls verblüffend und der spielfreudige Musiker kommt bei den Werken Bachs in der Regel immer auf seine Kosten; was wohl mit ein Grund für die Befürwortung von Bearbeitungungen Bach´scher Kompositionen sein dürfte. Übrigens hat J.S. Bach auch eigene und und einige Werke anderer Komponisten als Bearbeitungen für unterschiedlichste Besetzungen vorgelegt. (Puristen wird solch ein Argument kaum überzeugen - aber die sind auf dieser Webseite eh verkehrt).

Arrangements für Mandolinen und Gitarren von Werken Johann Sebastian Bachs gibt es reichlich. Die Ouvertüren für Orchester (auch als Orchestersuiten bezeichnet und wahrscheinlich zwischen 1727 und 1736 in Leipzig entstanden) sind allerdings kaum für Zupfinstrumente bearbeitet worden. Wenn, dann sind es meistens einzelne Sätze daraus wie z. B. die Badinerie aus der Ouvertüre Nr. 2 in h-Moll (BWV 1067) oder Air aus der Ouvertüre Nr. 3 in D-Dur (BWV 1068) für Gitarre.

In der Bearbeitung Gavotte 1 und 2 aus der Orchestersuite Nr. 3 BWV 1068 habe ich die Tonart D-Dur belassen. Bläserstimmen und Pauken sind in der Partitur nicht angegeben. Die einzelnen Passagen der Bach-Trompeten (in der Vorlage als Trombe 1, 2 und 3 bezeichnet) finden sich in der Gitarrenstimme, die als Continuo bzw. Generalbass eingerichtet ist. Bei Bedarf können aber auch Einzelstimmen für Bläser (Akkordeon, Keyboard) und Pauken angefordert werden.


© www.paulsen-bahnsen.de