Norderstedter Tänze

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für Blockflötenquartett, Bläser, Streicher und Schlagwerk ad libitum
(Eres Edition 1965)

Die "Norderstedter Tänze" sind 1985 als Auftragskomposition zur Rathauseinweihung in Norderstedt entstanden. Zwei bekannte Werke anderer Komponisten dienten als Vorlage: "Terpsichore", eine Sammlung von Tänzen, die Michael Praetorius (1571-1621) anlegte und mit eigenen Kompositionen vervollständigte und "Rendsburger Tänze" von Hans Poser (1917-1970), Spielstücke für Consort-Besetzung, d. h. mehrstimmig für gleiche oder verschiedene Instrumente.

Die vier Sätze der "Norderstedter Tänze" sind nach den Namen der vier Ursprungsgemeinden der Stadt Norderstedt benannt. In der Komposition habe ich versucht, Bilder, Charaktere und Eigenheiten der vier Dörfer musikalisch zu beschreiben.

Entrée
Der Glashütter Heiteres Leben am Rande der Großstadt
Der Harksheider Nach dem Gedicht "Es ist so still, die Heide liegt im warmen Sonnenstrahl" von Theodor Storm
Der Friedrichsgaber Eine barocke Courant erinnert daran, dass Friedrichsgabe ein Geschenk des Dänenkönigs Friedrich war.
Der Garstedter Dieser Satz ist moderner angelegt. Die Melodien der ersten drei Sätze vereinen sich am Schluss zu dem Garstedter in der neuen Stadt Norderstedt.

Die Stimme der Viola ist zusätzlich auch als Violine 3 im Violinschlüssel notiert, daher ist eine Bratsche nicht unbedingt erforderlich. Auch eine Einstudierung des Streicherparts mit Mandolinen ist durchaus möglich. Mit etwas Geschick kann dieses Stück auch gut für Blockflötenquintett, Bläser und Zupforchester eingerichtet werden.


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