Tantz und Saltarello

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nach einem französischen Volkslied
für Zupforchester (Trekel R 402)

"Tantz und Saltarello" sind der Beginn einer Reihe von Arrangements, die über das bekannte französische Volkslied "Sur le pont dŽAvignon" entstanden. Es sind Stilkopien, also Kompositionen im Stile alter Meister, in denen die Handschrift bestimmter Komponisten anhand einer schlichten Melodie verdeutlicht wird. "Tantz und Saltarello" ähneln daher nicht ohne Grund dem "Wascha mesa" (auch als "Welscher Tantz" bekannt) für Laute von Hans Newsidler (1508-1563).

Die Komposition beginnt mit dem eigentlichen Thema (cantus firmus) von "Sur le pont dŽAvignon" und erklingt dann im Stil der Renaissance als Tanz (Tantz). Es folgt ein lebhafter Nachtanz (Saltarello), der ebenfalls in dorischer Tonart steht. Die Partitur beinhaltet nur die Stimmen für Zupfinstrumente. Es können aber auch gerne Instrumente wie Blockflöten, Schalmeien, Gamben und Handtrommeln nach Belieben eingesetzt werden. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht, daher eignen sich "Tantz und Saltarello" auch sehr gut für Zupforchester mit jüngeren Spielern. Die Reihe wird fortgesetzt mit dem "Concerto dŽAvignon" (im Stile des Barock).


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