Capriccio microna

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für Zupforchester
(Trekel R 461)

Das 1980 entstandene "Capriccio microna" ist eine Komposition in zeitgemäßer Tonsprache. Das Stück steht in Dorisch, eine Tonart, die sowohl in der Rennaissance als auch in der Popmusik zu finden ist. Ferner besonders in der Folklore Irlands. Der Kompositiontyp dieses Stückes wird in der musikalischen Formenlehre als Capriccio, Fantasia (Phantasie) oder auch mit folkloristischen Elementen als Rhapsodie bezeichnet. Andere Komponisten, wie z. B. Kurt Schwaen (geb. 1909) oder Cesar Bresgen (1913-1988) bezeichneten ähnliche Werke als "Tanzstück".

Beim "Capriccio microna" bestimmt ein kleines (mikronales) rhythmisches Motiv den Verlauf der Komposition. Durch die dorische Tonart entsteht ein eher eigentümlicher Klangcharakter, der besonders gut von Kurztönern, wie Mandolinen und Gitarren, erzeugt werden kann.


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